Erfolgreicher "Tag der Informations- und Kommunikationswirtschaft Nordrhein-Westfalen"

Am 16. November fand in Essen der 1. Tag der Informations- und Kommunikationswirtschaft Nordrhein-Westfalen auf der Zeche Zollverein, organisiert vom Forschungsinstitut für Telekommunikation FTK, statt. Präsentiert wurden Leistungsschwerpunkte sowie wegweisende Projekte und Produkte von nordrhein-westfälischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Rund 300 Politiker, Unternehmer, Experten und an den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) Interessierte diskutierten und vernetzten sich zu Themen wie Cloud Computing, Smart Cities, RFID, Mobile Computing, Breitband, SOA/SaaS, Geo-Information oder IT-Sicherheit.

"Nordrhein-Westfalen ist mit seinen mehr als 15.500 kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Medien und Kommunikationswirtschaft das Zentrum der IT-Technologie in Deutschland - und dies wollen wir mit dieser Veranstaltung noch stärker sichtbar machen", erklärte die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben bei ihrer Eröffnungsrede des Iuk-Tages NRW. High-Tech sei in Nordrhein-Westfalen zu Hause und mit diesem Event solle auch künftig die Vielseitigkeit der vorhandenen Kompetenzen publikumswirksam sichtbar gemacht werden - auch über die Landesgrenzen hinaus, so die Ministerin weiter.

Im Rahmen der Veranstaltung, die innerhalb kürzester Zeit komplett ausgebucht war, reflektierten der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth in einer Keynote sowie Joachim A. Langmack, Chief Sales Officer Corporate Customers und Mitglied der Geschäftsführung von T-Systems, in der "Dinner Speech", die Visionen und Herausforderungen der Branche. Führende nordrhein-westfälische Unternehmer und Wissenschaftler wie Dr. Winfried Materna (Materna GmbH), Prof. Dr. Jakob Rehof (Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST), Prof. Dr. Ingo Wolff (IMST GmbH) und Prof. Dr. Christof Paar (Ruhr-Universität Bochum) erörterten die Zukunftstrends der Informations- und Kommunikationstechnologie und notwendigen Schwerpunktsetzungen und Weichenstellungen für Nordrhein-Westfalen.

Die wichtigsten aktuellen IKT-Trends waren auch Basis für den zweiten Teil des Veranstaltungsprogramms: Am Nachmittag fanden insgesamt neun "NRW-Innovationsforen" statt, in denen Experten aus nordrhein-westfälischen IKT-Unternehmen die neuesten technologischen Entwicklungen präsentierten und über Anwendungsszenarien berichteten. In einer Begleitausstellung zeigten zudem 28 kleine, mittelständische und große Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke ihre neuesten Entwicklungen, Produkte und Leistungen aus den verschiedenen Bereichen der IKT-Wirtschaft.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des IKT.NRW Innovationspreises. Als Sieger wurde die Cenalo GmbH in einer Abstimmung von den Teilnehmern des IuK-Tages NRW gekürt: Das in Herne ansässige Unternehmen beeindruckte das Publikum unter dem Motto "IKT aus der Vogelperspektive" mit einer Vorführung ihres aus Karbon hergestellten Flugroboters (Quadrokopter) und der Präsentation von Chancen der SatNav / Galileo-Technologie für die Informations- und Kommunikationstechnologie.

http://www.iuk-tag-nrw.de/